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Was ich schon immer mal sagen wollte!

Monat: Oktober 2014

Nabaztag:tag – Hase unter dem Messer

Nachdem ich vor ein paar Wochen meinen Karotz gerootet und eine Doku dazu ins Netz gestellt habe (Hasenleaks quasi, *ngihi*), habe ich mir heute nochmal meinen zweiten, also eigentlich meinen ersten, Hasen vorgenommen. Seinerzeit zum stolzen Preis von ~150€ erworben, ist er seit der Abschaltung seiner Server in Frankreich nutzlos. Nu habe ich irgendwo im Netz die Idee geklaut, den Hasen auszuhöhlen und einen Raspbery Pi oder einen Arduino einzubauen. Beide könnten die Ohren drehen, den Lautsprecher befeuern und ein paar LEDs blinken lassen. Vielleicht baue ich auch einen Beschleunigungssensor ein und lasse den Hasen im Auto mitfahren. Mal sehen.
Und als ich da so schraubte, fielen mir ein paar unverlötete Pins auf. Und siehe da – da ist sie, die serielle Schnittstelle des Nabastag:tag! Was aber viel geiler ist: während des Bootens posaunt der Hase den WLAN Schlüssel im Klartext auf die Konsole. Zum Glück ist diese Sicherheitslücke aber zu vernachlässigen…


2014-10-24 17.15.50

COM10 - PuTTY_2014-10-24_17-17-52

ADS – Alternative Data Streams

[Vorweg: ich mache hier keine Witze über zappelige Kinder – das was jetzt kommt heißt wirklich ADS!]
Nu steh ich da! Am Freitag haben wir einen (alten) virtualisierten Server außer Betrieb genommen und seine LUNS bzw. die VHDs an einen (neuen) virtualisierten Server gehangen. So konnten wir ca. 2TB an Daten reibungslos von einem Server zum anderen transferieren. Heute Morgen musste ich dann feststellen, dass sämtliche Datei vom neuen Server als „böse“ eingestuft wurden:

„Die Datei stammt von einem anderen Computer. Der Zugriff wurde aus Sicherheitsgründen eventuell blockiert.“

Google brachte, außer ein paar Einträgen in sonderbaren Foren (bei denen ernsthaft empfohlen wurde, man solle den Zugriff auf die Dateien von Hand zulassen?! Seid Ihr nicht ganz dicht?!?!), nicht viel. Zwischen den Zeilen konnte man indes lesen, dass das irgendwas mit den alternativen Datenströmen – den ADS – zu tun haben muss. Und da fiel mir ein, dass ich doch da bei meinem Freund Mark Russinovich schon mal was zu gelesen hatte. Und siehe da: Microsoft daselbst bietet das passende Tool zum Auslesen und (rekursiven – juchu!) Entfernen der ADS an: technet.microsoft.com. Na, da ist der Tag doch schon gerettet!