smart fortwo: DIY Fahrradträgerumbau
Ich habe bekannterweise schon länger einen smart fortwo und auch schon fast eben so lange einen Fahrradträger dazu. Andrea hat zwar auch schon seit einigen Jahren einen Smart, aber erst seit kurzem (nämlich seit sie ihre Begeisterung für Mountainbikes entdeckt hat) einen Fahrradträger. Nun hängen die Bikes auf den Standardträgern immer so fies gesetzeskonform weit oben, so dass die Lampen und das Nummernschild nicht verdeckt wird. Deutschland will es halt so. Das bringt aber auch ein paar Probleme mit sich: es sieht scheiße aus, man kann damit nicht in die Tiefgarage von Stollfuß Medien fahren und es sieht scheiße aus. Um nur drei zu nennen! Ich hab meinen Träger damals bei ebay ersteigert und habe das Glück gehabt, dass der Vorbesitzer handwerklich begabt war und den Träger umgebaut hat. Und genau das sollte ich heute auch bei Andreas Träger tun. Der horizontale Fahrradträger sollte ein gutes Stück runter. Eigentlich ist das ganz einfach und für jeden leicht nachbaubar. Die Maße: die zwei 10mm Bohrungen neu bohren – 55mm weiter außen. Das Loch auf der Rückseite auf 20mm weiten, damit der Schraubenkopf durchpasst. Am Grundträger die Splinte entfernen und ca. 21cm von unten jeweils rechts und links ein 10mm Loch Bohren. Dann das ganze verschrauben und fertig ist die Laube! [Ein vielleicht nicht ganz unwichtiger Hinweis: möglicherweise erlischt durch den beschriebenen Umbau die Betriebserlaubnis. Wobei nicht klar ist, ob der smart Heckträger "Ladung" ist (welche überhaupt keine ABE braucht) oder ein Fahrzeugteil nach $22 StVZO...]













Verdammt, ich hab den Boykott indirekt unterstützt…mein Tank war noch voll genug
Ganz ehrlich: So ein Boykott würde nur was bringen, wenn man 4-6 Wochen gar nicht Auto fahren würde. Aber wer kann schon so lange auf das “liebste Kind” verzichten. So ist der Bürger halt: Meckert und pöbelt vor sich hin, nur wenn man was ändern soll fühlt er sich in seiner Freiheit eingeschränkt oder schickt andere vor – wozu auch selbst den Arsch hochkriegen, der Sessel ist ja soviel bequemer.
Allgemein ist das oben beschriebene Konzept nicht zuende gedacht. Erinner sich noch jemand an die Demos gegen den Irak-Krieg? Da wurde auch groß geschrien “Boykottiert Amerika” und wohin ist man dann zum Mittagstisch gerannt? Nach McDonalds und Burger King, soviel zum Thema.
Ich persönlich bin der Auffassung, dass die Zeiten der großen Bürgerrevolution vorbei sind – größtenteils wohl aus Faulheit, weil man dazu ja den Rasen betreten müsste…