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  • mc 15:13 am 7. May 2017 permalink | Antwort
    Tags: , diy, garmin, , , , openstreetmap, osm, , wandereitkarte, , wrk   

    „Nop’s Wanderreitkarte“ auf dem Garmin Edge 520 

    Oder auch: WRK MapCutterScript

    Was ist denn das schon wieder? Da muss ich ein wenig weiter ausholen – was ja sonst überhaupt nicht meine Art ist 😉 Wie Du ja hoffentlich schon mitbekommen hast, starte ich Mitte Juli mit Zipo bei der Bike Transalp und werde mich mit tausend(en) anderen Bikern 540km mit guten 18.000 Höhenmetern durch die Alpen sporteln/quälen. Unsere Leidensgeschichte werden wir von unterwegs auf TA17.DE dokumentieren. Um das Training im Vorfeld optimal kontrollieren und steuern zu können, habe ich mir vom Christkind (ja, ich arbeite schon länger an diesem Artikel) ein Garmin Edge 520 gewünscht. Und was soll ich sagen – dieses hat auch seinen Weg unter den Weihnachtsbaum gefunden.

    Der GPS-Tacho (ich nenne ihn jetzt mal so) hat ab Werk eine sehr grob aufgelöste Garmin Basiskarte installiert. Diese reicht vom Prinzip aus, um zu erkennen, ob man in Holland oder Schweden ist – für viel mehr taugt diese aber nicht. Aber zum Glück gibt es ja OpenStreetMap! Man findet im Netz einige Anleitungen, wie man sich eine OSM-Karte mit <80MB selbst zusammenschneiden und diese dann auf den Tacho übertragen kann. Hier z.B. in deutsch oder hier auf englisch.

    Aber – und jetzt kommt endlich „das Aber“ – ich will für die Kartendarstellung keinen der bei openstreetmap.nl angebotenen OSM-Darstellungen nutzen, sondern ich hätte gerne die Darstellung meiner geliebten Wanderreitkarte. Damit fahre ich nun seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit meinem Garmin Vista HCX durch Eifel und Alpen und kann sagen, dass es für mich nichts Besseres gibt. Die Farbgebung ist genial, alle Wegtypen lassen sich eindeutig erkennen und Höhenlinien hat sie auch! Das Bild rechts zeigt ganz gut, was ich meine.


    Wenn Du mit den Kartenstilen von openstreetmap.nl zufrieden bist, dann musst Du nicht weiterlesen. Und auch nicht, wenn Du aus der Suche nach einer routingfähigen Karte bist. Es würde mich aber natürlich freuen, wenn Du es trotzdem tun würdest 😉 


    (mehr …)

     
  • mc 18:02 am 6. January 2016 permalink | Antwort
    Tags: diy, , , , , ,   

    Raspberry Pi – /dev/ttyUSB0 ist weg 

    Zu Weihnachten habe ich von meinen Schwiegereltern einen „Raspberry Pi 2 Model B“ geschenkt bekommen. Dieser sollte meinen Raspberry Pi (1) Model B ablösen – und hat das inzwischen auch getan 😉 Boah, ist der neue Pi schnell!! Zwischen den beiden Generationen liegen Welten!

    Der Umzug an sich war relativ unspektakulär: SD-Karte (boot) umgesteckt, USB Stick umgesteckt (root), alle Kabel umgesteckt, gebootet – fertig! Alles gut!

    Oder doch nicht alles. Ich stellte relativ schnell fest, dass meine Temperatursensoren nicht mehr erkannt wurden. /dev/ttyUSB0 war plötzlich nicht mehr vorhanden!??! „Na klar, muss am Umzug auf den neune Pi liegen!“ dachte ich so bei mir und hab dann mal schnell ne Stunde Zeit verbraten, um den Port wieder herbeizuzaubern. Erfolglos. Leider. Dann rief mich das Bett…

    Heute Morgen ließ ich mir das Ganze nochmal durch den Kopf gehen und besann mich dann auf einen Ausspruch meines Schwagers Hilmar – seines Zeichens Mediziner: Koinzidenz bedingt keine Kausalität!

    Diesem Leitsatz folgend habe ich das Problem dann nochmal neu beleuchtet und festgestellt, dass die Sensoren schon seit ein paar Tagen außer Gefecht waren! Die Ursache war nach dieser Erkenntnis schnell behoben: ich hatte nach dem letzten apt-get update && apt-get upgrade vergessen mit rpi-update (ggf. mit sudo apt-get install rpi-update installieren) den Kernel zu aktualisieren! Kernel, Treiber und Module passten also nicht mehr zusammen. Aber warum war mir das nicht vorher aufgefallen? Naja, auch das ist leicht zu erklären: ich habe auf meinem Mailserver bei Strato zum Ende des letzten Jahres den Mailversand ausschließlich auf SSL umgestellt – und vergessen, die Konfiguration am Pi anzupassen. Er konnte mir also noch nicht mal per Mail mitteilen, dass er nicht mehr Mailen konnte…

    cum hoc ergo propter hoc!

     
  • mc 12:18 am 15. July 2015 permalink | Antwort
    Tags: diy, , , livehack   

    F:00 ist nicht die Kindersicherung! 

    An unserer Siemens Waschmaschine, Modell „Extraklasse E14-4G“ machte es gestern Morgen *ploing* (also nur bildlich) und nach dem Öffnen der Türe wurde der Fehler „F:00“ im Display angezeigt. Ein kurzes Bemühen von Google und einigen herzhaften Lachern später (es ist unglaublich, welche Horden von Schwachköpfen sich bei gutefrage.net tummeln) bin ich mit der Information, es müsse sich um die Kindersicherung handeln, in den Keller marschiert. Selbstverständlich hatte ich auch die Anleitung zum Aufheben der Kindersicherung dabei. Aber welche Überraschung – es funktionierte nicht! Also wieder an den Rechner – diesmal aber nicht bei den Honks (siehe oben), sondern in Heimwerkerforen recherchierend. Und da fand ich die gesuchte Information: „F:00“ ist ein nicht genauer spezifizierter Fehler und wird daher auch nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt. In meinem Fall musste der Fehler im Bereich der Türe zu finden sein, da zusätzlich zum F:00 noch das Tür-Symbol im Display prangerte. Also mal an der Tür gewackelt, fünf mal auf, fünf mal zu, ein Tropfen Öl ans Schloss und – keine Besserung. Zum Glück hatte ich aber noch irgendwo von geheimen Reset-Codes gelesen (und mir diese mal aufgeschrieben), mit denen man Prüfprogramme starten und den Fehlerspeicher resetten kann. Getreu dem Motto „kaputt ist sie ja schon“ habe ich dann den Reset durchgeführt:

    • Türe zu
    • Programmwahlschalter auf 12 Uhr
    • Maschine einschalten
    • Programmwahlschalter auf 6 Uhr
    • Schleuderdrehzahlwahltaste drücken und halten
    • Programmwahlschalter auf 7 Uhr (bzw. einen ‚Klick‘ in Uhrzeigerrichtung
    • Schleuderdrehzahlwahltaste loslassen

    Das Display zeigte dann „irgendwas“ und nach aus- und wieder einschalten war die Maschine einsatzbereit. Viel Erfolg beim Nachmachen – selbstverständlich erfolgt das Ausprobieren auf eigene Gefahr! Und sollte jemand von den ganze Uhrzeiten da oben überfordert sein, dann wäre er wohl besser mal zur Bundeswehr gegangen. Segelschein ginge auch…

     
  • mc 10:32 am 8. February 2015 permalink | Antwort
    Tags: , diy, , , gopro, , video   

    Sauerkrautsuppe ’15 

    Sauerkrautsuppe! Ne tolle Sache! Schmeckt super, macht satt und bringt das Gedärm in Fahrt. Insgesamt also eine tolle Sache für ein kleines Geburtstagsfest im engen Kreise der Familie. Und wenn man schon mal die Suppe nach Andreas Rezept kocht, dann kann man ja auch mal die Kamera draufhalten. Bzw. die Gopro im Zeitraffermodus mitlaufen lassen. Und raus kam dann das hier – viel Spaß!

    Die Musik gibts übrigens kostenlos bei http://www.jamendo.com.

     
  • mc 21:03 am 23. January 2015 permalink | Antwort
    Tags: diy, , smart,   

    Smart: Fahrradträger-Numpsies mit Deckel! 

    Nun habe ich einen neuen Smart und auch einen neuen Fahrradträger. Der Fahrradträger ist nix anderes als der Grundträger mit Fahrradhalter. Warum ich das explizit erwähne? Damit Google beide Begriffe in den Index aufnimmt und so möglicherweise mehr Smart-Fahrer mit dem gleichen Problem hier landen! Problem? Ja, Problem! Der Grundträger wird an vier Punkten befestigt. Zwei davon sind spezielle Spezial-Numpsies, die in die Abschleppösen geschraubt und dann mit M8er Inbus-Schrauben (25mm lang )mit dem Träger verbunden werden. Soweit, so langweilig. Das Problem ist nun, dass eben diese Adapter für die Abschleppösen dunkelgrau sind und an meinem Smart – wenn der Fahrradträger nicht montiert ist – kacke aussehen. Irgendjemand meinte im Smart-Forum sogar, die komplette Rückansicht sei verschandelt. Und nun kommt meine geniale Erfindung ins Spiel: im Baumarkt gibt es Rohrstopfen, um z.B. offene Stuhlbeine zu verschließen! Richtig, das sind die Dinger, die man am Klapp-Campingtisch immer verliert. Der Viererpack kostet 1.49€ – und löst das Problem. Die 25mm Version passt perfekt auf den Abschleppösen-Adapter:

    IMG_1297

    Andrea, für Deine graue Stoßstange habe ich welche in schwarz besorgt 😉

     
  • mc 16:49 am 24. October 2014 permalink | Antwort
    Tags: , diy, ,   

    Nabaztag:tag – Hase unter dem Messer 

    Nachdem ich vor ein paar Wochen meinen Karotz gerootet und eine Doku dazu ins Netz gestellt habe (Hasenleaks quasi, *ngihi*), habe ich mir heute nochmal meinen zweiten, also eigentlich meinen ersten, Hasen vorgenommen. Seinerzeit zum stolzen Preis von ~150€ erworben, ist er seit der Abschaltung seiner Server in Frankreich nutzlos. Nu habe ich irgendwo im Netz die Idee geklaut, den Hasen auszuhöhlen und einen Raspbery Pi oder einen Arduino einzubauen. Beide könnten die Ohren drehen, den Lautsprecher befeuern und ein paar LEDs blinken lassen. Vielleicht baue ich auch einen Beschleunigungssensor ein und lasse den Hasen im Auto mitfahren. Mal sehen.
    Und als ich da so schraubte, fielen mir ein paar unverlötete Pins auf. Und siehe da – da ist sie, die serielle Schnittstelle des Nabastag:tag! Was aber viel geiler ist: während des Bootens posaunt der Hase den WLAN Schlüssel im Klartext auf die Konsole. Zum Glück ist diese Sicherheitslücke aber zu vernachlässigen…


    2014-10-24 17.15.50

    COM10 - PuTTY_2014-10-24_17-17-52

     
  • mc 16:20 am 7. March 2014 permalink | Antwort
    Tags: diy, , , raspberry pi   

    Raspberry Pi: SMS2Email Gateway mit AldiStick 

    Es ist mal wieder soweit. Ich habe einen neuen Handyvertrag und auch eine neue Handynummer. Dies nehme ich zum Anlass, meine „damalige“ Anleitung zum Bau eines SMS2Email Gateways für die Synology Diskstation DS211j zu überarbeiten und für den Raspberry Pi auf Stand zu bringen. Die Tatsache, dass mein AldiStick bereits mit „Lösung 1″…

    Schön, unser Stick wird als USB-Datenträger erkannt. “Moderne” Linuxe erkennen diese Situation dank uDev und schalten den Stick automatisch in den Modem Modus – wir müssen das aber leider von Hand machen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

    • wir schalten den Stick auf einem Linux Rechner dauerhaft in den Modem Modus. Da hilft Google weiter. Oder dieser Link. Oder dieses PDF.
    • wir benutzen das Paket usb_modeswitch

    * Update: inzwischen hat es mich ziemlich genervt, dass ich den USB-Modus des Sticks nach jedem Reboot wieder manuell umschalten musste – zumal das per Init-Script irgendwie nicht funktionierte. Also hab ich dann doch mal „Lösung 1“ Ausprobiert und des Datenträger komplett deaktiviert:

    1. picocom /dev/ttyUSB1

    picocom v1.6
    port is : /dev/ttyUSB1
    flowcontrol : none
    baudrate is : 9600
    parity is : none
    databits are : 8
    escape is : C-a
    local echo is : no
    noinit is : no
    noreset is : no
    nolock is : no
    send_cmd is : sz -vv
    receive_cmd is : rz -vv
    imap is :
    omap is :
    emap is : crcrlf,delbs,
    Terminal ready
    ATZ
    OK
    ATI
    Manufacturer: huawei
    Model: E1550
    Revision: 11.608.13.01.52
    IMEI: 353443045652026
    +GCAP: +CGSM,+DS,+ES
    OK
    AT^U2DIAG=0
    OK

    Das wars. Beim nächsten Neustart ist und bleibt der Stick ein Modem…

    …dauerhaft in den Modem-Modus geschaltet ist, scheint mir das Leben dabei sehr leicht zu machen. (Aber vielleicht kaufe ich mir nachher im REWE auch einen „gesimlockten“ Stick für 10€ und probiers damit auch mal.) Ebenfalls spielt mir das auf dem Raspberry Pi installierte Raspbian in die Karten – Debian in klein halt. Und so zeigte auch das Einstecken des AldiSticks das zu erwartende, aber dennoch überaus erfreuliche Ergebnis:

    [ 4.683102] usb 1-1.3: Product: HUAWEI Mobile
    [ 4.688842] usb 1-1.3: Manufacturer: HUAWEI Technology
    [ 4.699791] usb-storage 1-1.3:1.0: USB Mass Storage device detected
    [ 4.710090] usb-storage 1-1.3:1.1: USB Mass Storage device detected
    [ 4.752041] usb-storage 1-1.3:1.2: USB Mass Storage device detected
    [ 22.615306] usbserial: USB Serial support registered for generic
    [ 23.466525] usbserial: USB Serial support registered for GSM modem (1-port)
    [ 23.741833] option 1-1.3:1.0: GSM modem (1-port) converter detected
    [ 23.946533] usb 1-1.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
    [ 24.167174] option 1-1.3:1.1: GSM modem (1-port) converter detected
    [ 24.357518] usb 1-1.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1
    [ 24.540019] option 1-1.3:1.2: GSM modem (1-port) converter detected
    [ 24.687946] usb 1-1.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB2

    Das Modem wird erkannt. Und auch hier zeigt ein einfaches cat /dev/ttyUSB3, dass der Zugriff funktioniert:

    ^BOOT:45652026,0,0,0,87
    ^RSSI:8
    ^RSSI:8
    ^RSSI:0
    ^RSSI:7
    ^RSSI:7

    Die Installation der smstools ist auf dem Raspberry Pi ebenfalls erheblich unaufgeregter zu erledigen als auf der Diskstation. Denn im Gegensatz zu dieser gibt es für den Raspberry Pi entsprechende Pakete 🙂 Bäm!

    pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get install smstools
    Paketlisten werden gelesen... Fertig
    Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
    Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
    Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
    smstools
    0 aktualisiert, 1 neu installiert, 0 zu entfernen und 3 nicht aktualisiert.
    Es müssen noch 0 B von 143 kB an Archiven heruntergeladen werden.
    Nach dieser Operation werden 414 kB Plattenplatz zusätzlich benutzt.
    Vorkonfiguration der Pakete ...
    Vormals nicht ausgewähltes Paket smstools wird gewählt.
    (Lese Datenbank ... 71276 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
    Entpacken von smstools (aus .../smstools_3.1.14-1.2_armhf.deb) ...
    Trigger für man-db werden verarbeitet ...
    smstools (3.1.14-1.2) wird eingerichtet ...
    Starting SMS Daemon: smsd.
    pi@raspberrypi ~ $

    Das war’s auch schon fast! Nun muss man sich nur noch die Konfiguration zurechtstricken und – wenn man möchte – einen Eventhandler einrichten, der auf empfangene SMS reagiert. Die Konfiguration ist standardmäßig recht leicht verständlich, so dass ich hier nur die von mir angepassten Einträge der Datei /etc/smsd.conf aufzeigen möchte:

    devices = GSM1
    eventhandler = /usr/bin/smsevent
    [GSM1]
    device = /dev/ttyUSB0
    incoming = yes
    signal_quality_ber_ignore = yes
    init = AT+CPMS="ME"
    #Congstar
    smsc = 491710760000

    Die Werte für signal_quality_ber_ignore, init und smsc müssen jeweils für das verwendete GSM-Modem und die SIM-Karten bzw. den Provider angepasst werden. Da hilft Google weiter…

    Nun muss man sich nur noch einen Eventhandler (z.B. /usr/bin/smsevent) basteln und fertig ist die Laube!

     
  • mc 10:32 am 14. September 2013 permalink | Antwort
    Tags: diy, , , ,   

    Chrome Extensions selber schreiben – easy! 

    Hier war’s lange leise, ne? Ändert sich gerade! Letztes Wochenende war ich in Enzen beim traditionellen Herbstturnier als offizieller Turnierfotograf unterwegs. Hier geht’s zu den Bildern. Aber das nur ganz am Rande. Eigentlich wollte ich etwas über das Erstellen von Chrome Extensions schreiben. Warum? Chrome kann doch alles? Eben nicht! In meinem bisherigen Ex-Lieblingsbrowser Opera gab es einen Funktion die es dem Nutzer ermöglichte, eigene Suchmaschinen für die Adresszeile zu definieren. So konnte man z.B. durch die Eingabe von „e Rollschuhe“ direkt die Suche nach Rollschuhen bei Ebay aufrufen. Ich hatte mir eine Kürzel definiert: a für Amazon, e für Ebay, m für GoogleMaps und w für Wikipedia. Kann Chrome nicht. Schade. Aber man kann Chrome erweitern! Also habe ich mir die Getting Started Doku angeschaut und flux die Extension „ConziSuperSearch“ geschrieben. (mehr …)

     
  • mc 12:37 am 4. August 2012 permalink | Antwort
    Tags: diy,   

    smart fortwo: DIY Fahrradträgerumbau 

    Ich habe bekannterweise schon länger einen smart fortwo und auch schon fast eben so lange einen Fahrradträger dazu. Andrea hat zwar auch schon seit einigen Jahren einen Smart, aber erst seit kurzem (nämlich seit sie ihre Begeisterung für Mountainbikes entdeckt hat) einen Fahrradträger. Nun hängen die Bikes auf den Standardträgern immer so fies gesetzeskonform weit oben, so dass die Lampen und das Nummernschild nicht verdeckt wird. Deutschland will es halt so. Das bringt aber auch ein paar Probleme mit sich: es sieht scheiße aus, man kann damit nicht in die Tiefgarage von Stollfuß Medien fahren und es sieht scheiße aus. Um nur drei zu nennen! Ich hab meinen Träger damals bei ebay ersteigert und habe das Glück gehabt, dass der Vorbesitzer handwerklich begabt war und den Träger umgebaut hat. Und genau das sollte ich heute auch bei Andreas Träger tun. Der horizontale Fahrradträger sollte ein gutes Stück runter. Eigentlich ist das ganz einfach und für jeden leicht nachbaubar. Die Maße: die zwei 10mm Bohrungen neu bohren – 55mm weiter außen. Das Loch auf der Rückseite auf 20mm weiten, damit der Schraubenkopf durchpasst. Am Grundträger die Splinte entfernen und ca. 21cm von unten jeweils rechts und links ein 10mm Loch Bohren. Dann das ganze verschrauben und fertig ist die Laube! [Ein vielleicht nicht ganz unwichtiger Hinweis: möglicherweise erlischt durch den beschriebenen Umbau die Betriebserlaubnis. Wobei nicht klar ist, ob der smart Heckträger „Ladung“ ist (welche überhaupt keine ABE braucht) oder ein Fahrzeugteil nach $22 StVZO…]

     
    • Mario Mathejczyk 19:34 am 20. Februar 2015 permalink

      Ich plane ja gerade, mein Cabrio (451, 2012er Modell) mit dem alten Radträger des 450 zu modifizieren. Mal sehen, was das gibt!

    • mc 19:41 am 20. Februar 2015 permalink

      Klingt nach einem interessanten Projekt. Ich hatte auch drüber nachgedacht, hab mir dann aber doch einen Gebrauchten für der 451 gekauft…

    • Mario Mathejczyk 13:35 am 28. März 2015 permalink

      So, das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen! Bei Interesse kann ich ja mal ein paar Bilder auf meinen Blog hochladen und hier den Link posten. War auf jeden Fall total easy!

    • mc 18:19 am 28. März 2015 permalink

      Hallo Mario, da bin ich gespannt! Ich hab auch noch einen „alten“ rumliegen und meinen neuen habe ich noch nicht montiert. Wie hast Du die „Befestigung oben“ gelöst?

    • Mario Mathejczyk 18:42 am 28. März 2015 permalink

      Die Befestigung oben besteht eigentlich nur aus einem Spanngurt, der durch die Heckklappe nach innen geführt wird. Im Innenraum befinden sich zwei Nuppel, die den Teppich hinten festklemmen. Darunter ist ein M8 Gewinde verborgen 😉 Einen der Nupsel rausgeklipst, und eine Zurröse (oder wahlweise eine Ringschraube) mit M8 reingeschraubt, Spanngurt dran und leicht nach vor gespannt, fertig. Ich denke, dass das hält. Ansonsten würde ich versuchen, an die beiden Schrauben von der Heckklappe (beim Cabrio unter dem Staufach der Seitenholme) eine feste VA-Blechverbindung zu realisieren. Gefahren bin ich wetterbedingt noch nicht.

    • Luciano 20:35 am 1. Mai 2015 permalink

      Super Idee ! Das Ganze muss dann wohl Nummernschild und Beleuchtung bekommen ?! Konntet ihr das einfach in einer Werkstatt machen lassen oder gibt es da Zulassungsschwierigkeiten seitens TÜV ? – Danke für ein Feefback zu diesem Thema.

    • mc 14:46 am 3. Mai 2015 permalink

      Luciano, ich bin mit dem umgebauten Träger auf meinem Smart 450 ohne zweites Nummernschild und ohne zusätzliche Beleuchtung ein paar Jahre rumgefahren und bin weder jemals kontrolliert noch deswegen angehalten worden. Meine Kollegin (deren Träger hatte ich auch umgebaut) hatte ebenfalls keinerlei Probleme. Allerdings bin ich rückblickend froh, dass es da nie zu Konfrontationen oder einem Unfall gekommen ist. Auf meinem Smart 451 habe ich jetzt inzwischen einen Original-Träger montiert, den ich mit ein paar Teilen vom alten Träger optimiert habe. So sind z.B. die „Haltekrallen“ am neuen Träger eine echte Unverschämtheit. Die Dinger sind von irgendeinem Designstudenten in der Mittagspause entworfen worden! Schrecklich! Mario hat auf seiner Facebook-Seite ein paar Fotos vom „alten Träger am neuen Smart“ – das Ding hängt dort (in Originalposition) ebenfalls so hoch, dass es wohl keine extra Beleuchtung/ Nummernschild braucht: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=845202282187637&set=a.353819807992556.77950.100000936200226&type=1&theater

      Aber das würde ich im Zweifelsfalle noch mit dem TÜV klären 😉

    • Mario Mathejczyk 20:32 am 3. Mai 2015 permalink

      Natürlich sind ein weiteres Kennzeichen sowie Zusatzbeleuchtung Pflicht, sobald die Originale verdeckt sind. Fertig sieht es dann so aus: http://on.fb.me/1GISJqF

    • mc 21:02 am 3. Mai 2015 permalink

      Wow! Super geworden!!

    • ThomasS 16:55 am 4. März 2017 permalink

      Servus! Knapp ein Jahr nach euren Eintragungen finde ich tatsächlich keine weiteren, die erahnen lassen, dass der Heckträger von 450 auf 451 umgebastelt werden könnte. Könnt ihr mich bitte an euren Erfahrungen teilhaben lassen bzw. mir Tipps geben, wie ich meinen umtüdeln könnte? „Erschwerend“ kommt bei mir hinzu, dass ich von einem 450 Coupé auf ein 451 Cabrio wechsle … „tiefergelegt“ ist er aber schon – und ja, OHNE zusätzliche Beleuchtung aber auch OHNE bisher angehalten worden zu sein 😉

      Besten Dank vorab!

    • mc 08:14 am 6. März 2017 permalink

      Hallo Thomas, ich habe den Umbau 450->451 seinerzeit nicht durchgeführt, sondern mir einen gebrauchten Original-Träger für den 451 gekauft. Versuch mal Kontakt mit Mario (Google+ Profil im ersten Kommentar) aufzunehmen. Er hat es erfolgreich hinbekommen.

    • Mario 18:06 am 6. März 2017 permalink

      Hallo Thomas, ich nutze den Radträger noch immer an meinem 451er Cabrio 😉

      Facebook habe ich inzwischen abgeschafft, aber über Google+ kannst Du mich erreichen.

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